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10 Tage auf Kreta

Inhalt

Vorwort. 1

Wiedersehen mit Zacharias. 2

Olive Grove. 2

Sellia. 2

Moni Preveli 2

Damnoni 2

Leonidas und Liljika. 2

Souda Bay. 2

Apo Rodakino. 2

Mirthios. 2

Fratti 2

Plakias. 2

Berolino. 2

 

 

Vorwort

 

Die Klarheit nimmt zu.

Michas Tod vor wenigen Wochen.

Meine Trauer und das Loch in meiner Seele.

Meine Rolle im großen Ameisenhaufen wird mir immer bewusster und ich verlasse häufiger seine Nähe und beginne neue Wege zu gehen.

Gleichzeitig suche ich seine Gegenwärtigkeit.

Veränderung ist möglich.

Leben im Jetzt.

Tägliche Meditation.

Bewusstheit.

Achtsamkeit.

 

Wiedersehen mit Zacharias

 

„Zacharias!“

„Zacharias!“

Leise flüstere ich ihm zu.

Er sitzt vor der Eingangshalle des Flughafens von Heraklion auf einer Bank und blickt hinunter auf sein Smartphone.

Wartet hier auf uns.

Als ich ihn zum zweiten Mal anspreche, schreckt er hoch und blickt uns aufgeregt an, entschuldigt sich, dass er nicht drinnen auf uns gewartet hat.

Er ist äußerst verlässlich und pünktlich, hat jedoch gedacht, dass wir noch unser Gepäck vom Flug abholen müssten.

Wir reisen fast immer nur mit einem kleinen Rucksack.

Leicht reisen, leichter leben, weniger Materie – das ist unser Ziel.

Loslassen.

Mein langer Weg der vergangenen Jahre.

Ich habe den Alkohol losgelassen. Das war leicht, denn ich brauchte ihn fast nie in meinem Leben. Trank nur aus einer Gewohnheit heraus.

Gewohnheiten – loslassen.

Und gleichzeitig die guttuenden Gewohnheiten pflegen und bewusst schätzen.

Alte Muster im Kopf erkennen – und auflösen.

Freiheit.

Gegenwart.

Jetzt.

 

Wir steigen in sein Taxi und Zacharias ist fast der alte Zacharias Zourbakis.

18 Jahre älter.

So lange waren wir nicht mehr auf der Insel Kreta und in Plakias gewesen.

Vorher jedes Jahr regelmäßig zu Ostern – mit den Kindern.

Herrliche, warme Urlaube – in der Regel.

Manchmal kalt und verregnet und mit im Wind klappernden Fensterläden.

Zacharias erzählt uns während der knapp zweistündigen Fahrt nach Plakias aus seinem Leben.

Wir denken zurück an seine liebe Kelly. Die hübsche blonde Kelly. An ihren Sohn Nicholas.

Er ist jetzt 19 Jahre alt. Lebt und studiert in Rethymnon. Arbeitet am Wochenende in der mittleren Taverne in der Bucht von Damnoni.

Er ist ein großer Mann geworden, der Tod seiner Mutter liegt 16 Jahre zurück.

Die Zeit in London. Der Kampf um ihr Leben.

Das Leben der hübschen blonden Kelly, die mit uns am Strand mit ihrem kleinen Baby spielte.

Dann zu ihrem Haus in Plakias ging. Sich die schicke Uniform anzog und die Touristen aus England empfing.

 

Wir erinnern uns an alte Zeiten.

Zacharias lebt jetzt in einer Beziehung mit seiner Frau aus Bulgarien.

Auch seine Mutter Anthoula und sein Vater Nicholas leben noch. Sie hatten uns mehrmals zum Essen in ihr Haus in Sellia eingeladen.

Gegen elf Uhr in der Nacht fahren wir durch Plakias, dann durch die Olivenhaine hinauf zu unserem Quartier Olive Grove.

Eine freundliche ältere Dame empfängt uns, hatte schon gewartet. Es ist die Mutter von Sofia Katsaragakis.

Sie gibt mir den Code für die Wifi-Verbindung und zeigt uns die beiden Räume.

Wir bekommen noch 2 weitere Laken für das zweite Bett.

Das Quartier ist schön.

Ein vorderer Raum mit einer kleinen Küchenzeile am Fenster. Ein ausziehbares Schlafsofa.

Über drei Stufen erreicht man den höher gelegenen Raum mit einem Doppelbett und dem kleinen Bad mit Dusche.

Wir fallen in die Betten und schlafen bald tief und fest.

 

Olive Grove

Am Morgen dann unsere Begeisterung über die traumhaft schöne Lage des Hauses. Am Ende einer Straße eingebettet in Olivenhaine.

Von der großen Terrasse aus der Blick über die Bäume hinunter auf den Ort und den weiten Strand. Am Horizont die Felswand und mein geliebter Timeos Stavros mit der kleinen Kapelle.

Das bekannte Glücksgefühl des neuen Ortes in der vertrauten Fremde am ersten Tag.

Die Reise hat begonnen und der Alltag ist fortgespült.

Angekommen!

Wir wohnen alleine im mittleren Apartment.

Gemütliches Frühstück. Durch das Fenster reichen wir alles raus auf den Tisch.

Die Mutter und ihr Sohn bereiten oberhalb des Hauses ein Fest vor.

Der erste Tag hat begonnen.

Sellia

Wir packen unseren Rucksack und dann geht es los.

Erst einmal hinauf nach Sellia. Das kleine geliebte Dorf oberhalb von Plakias wo wir damals Evangelia Kefaloudaki und Siamantha trafen.

Mal nachschauen, ob sich hier etwas verändert hat in den letzten Jahren.

Wir gehen um das Haus und ich spreche mit dem Sohn.

Er drückt mir kräftig die Hand und ich spüre die Arbeit seines Lebens in ihr.

Er fährt abwechselnd mit seinem Vater für ihre Transportfirma regelmäßig nach Chania und von dort aus mit dem Schiff nach Piräus.

Waren aller Art nach dort und dann andere zurück auf die Insel.

Ich frage ihn, ob es möglich ist, direkt durch den Olivenhain am Hang hinaufzugehen und ob es dort einen Weg nach Sellia oberhalb des Hauses gibt.

Paragallo, Kirios Katsaragakis.

Exi dromo tin Sellia etho?

Pu pas?

Ne, ne!Er bejaht die Frage und wir wandern hinauf durch den Olivenhain mit den alten Bäumen.2018-04-29 11.53.51

 

Bald stehen wir auf einer asphaltierten neuen Straße, die uns weiter bis in das Dorf in den Bergen führt.

Neue Häuser sind gebaut worden. Alles ist sauberer und ein wenig moderner geworden.

Schicker als vor 15 Jahren aber die alte Schwingung, die wir so lieben, ist noch da.

Wir suchen das alte Haus von Evangelia Kefaloudaki.

Ich frage eine alte Frau, die ruhig von ihrer Terrasse aus in das Tal und auf das Meer hinunterblickt.

Sie versteht mich, kennt Evangelia noch. Die alte freundliche Evangelia. Sie wirkte auf uns wie eine Heilige damals mit ihrer ruhigen Freundlichkeit.

Die Alte geht voraus und wir stehen vor dem Haus. Sprechen über Evangelia.

 

 

Dann sind wir alleine und betrachten das alte kleine Gebäude, das schon ein wenig verfällt.

Wir denken an das offene Feuer in dem Metallgestell mitten in dem dunklen einfach eingerichteten Raum.

Evangelia war eine reiche Frau mit großen Olivenhainen, erfuhren wir später von Zacharias.

Sie war die Kusine von Leonidas Kaunis.

Leonidas und Liljika. Ob wir sie noch einmal wiedersehen werden. Sie sollen ja noch am Leben sein, hatte uns Zacharias erzählt.

Er hatte auf unseren Wunsch hin die Wiwilaki Straße in Rethymnon aufgesucht und dort Leute vor dem Haus gefragt.
Ja, Leonidas lebe wohl noch.

Leonidas, der alte Freund von Günter.

Damals, als Günter 20 Jahre alt war und dann seinen 21. Geburtstag sogar auf der Akropolis feierte.

Damals, als Leonidas 22 Jahre alt war.

Im Dorf Visari.

Die vielen Toten auf Kreta. Die Fallschirmspringer. Die Partisanen. …….

Die Bandenkriege, wie Günter es immer nannte.

Er brachte Medikamente von den Deutschen und gab sie seinem Freund Leonidas. Ein Theodor war auch dabei.

Die Beiden waren die einzigen Deutschen in dem Dorf Visari.

Theodor – poli kala fili. Sehr gute Freunde.

Theodor starb kurz darauf in Bulgarien.

Günter kam zurück nach Berlin und dann nach Hamburg.

Ich bin ihm sehr dankbar.

Ich war 1980 in Rethymnon und traf dort Leonidas zum ersten Mal.

Eine Freundschaft begann.

Später kam Günter auch noch einmal nach Kreta und es gab ein Wiedersehen.

In schweren Zeiten wohnte ich 6 Jahre später bei Leonidas und seiner lieben Frau Liljika. Schlief auf einer einfachen Pritsche.

Meine Seele konnte ein wenig heilen.

Mittagsschlaf, Taramosalata gemeinsam anrühren.

Gedenkfeier in den Bergen im kleinen Dorf Opsilia bei den beiden Alten.

Psomi, psomi – laut rufend bot der Grieche den Gästen Brot an.

Psomi, psomi – sein Sohn war in Gegenwart seiner kleinen Tochter an einem Stück Brot erstickt.

Schwiegertochter und Enkelkind zogen zurück nach Zypern.

Mehrmals darauf fuhr ich mit dem Moped in das kleine Dorf und besuchte die beiden Alten.

Irgendwann konnte ich die Verzweiflung in ihren Gesichtern nicht mehr ertragen und fuhr nicht mehr hin.

 

Ein Engländer baut alleine im Nebenhaus von Evangelia sein Haus aus. Wir sehen ihn. Ich habe Lust, ihm von seiner Nachbarin

zu berichten. Was für eine besondere Dame sie war.

Ich schweige.

Wir erzählen einige Tage später Zacharias von unserem Besuch des Hauses und erfahren, dass Siamantha, die Kusine von Evangelia, ihm

das Haus vermacht hat.

Wir gehen die Straße hinauf bis zur Hauptstraße, die sich am Hang entlang von Mariou über Mirthios und Sellia bis nach Apo Rodakino

schlängelt.

Ich fotografiere 2 Todesanzeigen. Falls wir Leonidas treffen sollten, könnte das für ihn interessant sein. Ich erinnere mich, wie er in Rethymnon

immer mit Interesse die öffentlich angeschlagenen Todesanzeigen aufmerksam studierte.

 

 

 

Dann entdecken wir neben einer alten BMW die Taverne Elia, die uns schon von unseren Freunden Bärbel und Hans empfohlen wurde.

 

 

 

Wir nehmen dort Platz und genießen das Essen.

Der Ober spricht nicht nur Griechisch und Englisch sondern auch fließend Deutsch. Er hat in Berlin Dahlem an der Freien Universität Psychologie studiert.

 

 

 

Das Essen ist lecker.

 

 

Danach geht es durch Sellia und an einer Ölmühle vorbei unterhalb der großen Kapelle zur Kirche.

 

 

Dann führt uns der Weg hinunter an Feldern und durch Olivenhaine auf der Fahrstraße zur Souda Bay.

Ein kleiner Süßwasserteich liegt neben einem Feld und ein Bauer arbeitet dort und pflanzt Kartoffeln.

 

 

 

In der Souda Bay biegen wir links an der Küste ab und wandern zurück in Richtung Plakias.

 

 

TEXT Wasserleitungen und verteilung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein hübsches Haus ist vom Wasser unterspült wurden und liegt gekippt am Hang oberhalb der Straße.

Eine Bauruine in schönster Lage fast direkt am Strand.

Dann treibt uns die Hitze ins Wasser und wir kühlen nach Kneipp-Art unsere Beine.

 

 

In Plakias kommen wir an einem kleinen Hotel vorbei. Unterhalb des Hotels im Keller wohnt eine ältere Dame in einem sehr kleinen Raum

mit Bett, Stuhl und Fernseher. Sie vermittelt die Räume an die Touristen.

Die minimalistische Einfachheit ihres Lebens zieht mich an.

FOTO

 

 

 

 

 

 

 

Moni Preveli

 

„Ich bin immer mit vielen Frauen aufgewachsen und auch heute ist es noch so!“

Kiriakos fährt uns nach Moni Preveli – unserem geliebten Kloster am Berghang nahe dem Timeos Stavros.

Er erzählt uns von seiner russischen Frau und seiner Schwiegermutter.

Lebt mit ihnen in seinem hübschen Haus am Berghang oberhalb der Souda Bay.

Berichtet uns ein wenig von den Eigenarten der großen russischen Verwandschaft und seinem Leben.

Ja, er ist einer von Zacharias Taxifahrern.

Wir waren die kleine Strecke aus unserem hübschen Olive Grove Quartier gemütlich hinuntergelaufen zu den Bänken an der Strandpromenade.

Zuvor hatten wir noch beim Frühstück von einem griechischen Händler, der mit lauter Lautsprecheransage sein Obst anpries, Orangen und Tomaten gekauft.

 

 

Zacharias schien nicht dort zu sein.

Das Wifi vom Café Livicon gab uns die Möglichkeit, Zacharias zu schreiben.

„I am not in Plakias – but Taxi will be there in 2 minutes!“ schrieb er sofort zurück.

Dann rollt ein Taxi in den Ort und der Fahrer hebt uns kurz am offenen Fenster 2 Finger als Signal entgegen.

Er lädt seine Fahrgäste irgendwo aus und ist schnell wieder bei uns.

Wir steigen ein und fahren los in Richtung von Lefkoja.

Sofort ist wieder diese Nähe und Sympathie da.

Das Phänomen dieses Urlaubes oder vielleicht unseres Lebens.

So war es auch in New York.

So war es an der Westküste der USA.

So ist es auch in Berlin und in Tating.

Es hat etwas mit uns zu tun.

Ich will es  weiter genießen und pflegen und gleichzeitig davon unabhängig bleiben.

Meine Ängste vor Menschen, die ich seit frühester Kindheit in mir trage.

Langsam lösen sie sich auf.

Auflösung.

Loslösung

Loslassen.

Abschied.

Tod.

Jeder Tag ist heiß.

Ein kühler Wind begleitet uns.

Das Kloster Kato Preveli zieht an uns vorbei. Es wird renoviert, das alte Kloster.

Dann sind wir da.

Moni Preveli.

Es scheint nach 16 Jahren fast so zu sein wie früher.

Aber es  hat sich doch ein wenig verändert.

Der Kletterbaum unserer Kinder ist verschwunden.

Alles ist ein wenig sauberer.

Im Museum verkaufen Mönche kleine Andenken und Talmi.

Touristengruppen promenieren.

Eine russische Busladung ist da.

Ich mache mit ihrem Mobiltelephon für ein Paar ein Foto.

Spreche ein wenig Russisch mit ihnen.

Das Glück, ein wenig in der Muttersprache mit Menschen kommunizieren zu können, wird mir auf dieser Reise besonders bewusst.

Ursel und ich planen, gemeinsam in Berlin unser Griechisch zu vertiefen.

Es ist wundervoll, gemeinsam mit ihr das Leben zu planen.

Das tiefe Gefühl der Verbundenheit ist in mir.

Ich bin voller Dankbarkeit über mein wundervolles Leben.

 

Loslassen.

Nicht urteilen.

Jetzt.

Michas Tod hat meine Seele ein wenig mehr saubergewischt.

 

Lange sitzen wir unter dem großen Baum des Klosters im Schatten.

Eine alte Frau sitzt dort auf der Mauer.

Sie scheint zu beten.

Dann isst sie ein wenig.

Ich fotografiere sie heimlich.

Will sie nicht verletzen.

Zum Abschied lächeln wir uns an und winken uns zu. Sprechen ein paar Worte miteinander.

 

Wir verlassen das Kloster. Wandern den heißen trockenen Weg hinauf über den Berg und dann hinunter nach Gianniou.

Hier träumten wir mal von der Idee, eines der kleinen Häuser zu mieten und dort lange Monate in Einsamkeit weit weg von Berlin zu leben.

Ein schöner Gedanke. Gottseidank haben wir diesen Traum nicht hier sondern in Tating im Haus Bernstein verwirklicht.

Das Dorf ist eines dieser griechischen Dörfer, die ich so liebe, weil hier der Tourismus fast noch keinen Einzug gehalten hat.

Wir finden die Gasse mit den kleinen gemauerten Sitzflächen gegenüber des Hauses, wo wir damals einen Kaffee tranken oder eine Limonade.

Das gibt es nicht mehr.

Plötzlich erscheint eine Frau und es ist die Tochter.

Wir werden hineingebeten und sprechen viel miteinander. Sie gibt uns Leitungswasser in unsere Flaschen für den Weg zurück, wundert sich, warum ich um den Timeos Stavros herumlaufen will und dann über die Bucht von Damnoni zurück nach Plakias.

Dann taucht ihre Mutter auf. Fast 20 Jahre älter, aber es ist die liebenswerte Dame, die uns damals den Kaffee machte.

Sie füttert uns aus ihrer Hand mit afrikanischen Datteln.

Gibt uns eine Tüte mit Oliven auf den Weg mit.

Im Sessel sitz ihr Mann. Sauerstoffschlauch in der Nase. Er schläft tief.

 

Wir gehen wieder hinauf durch das Dorf, an dem alten überbauten Waschplatz vorbei und sehr steil hinauf über den Berg.

Der gewaltige Timeos Stavros liegt rechts vor uns.

Große Solaranlagen wenden sich im Minutentakt der Sonne entgegen.

Dann geht es weiter rechts herum um den runden Berg.

Eine wunderschöne kleine Kapelle liegt plötzlich in der Einsamkeit vor uns.

 

Links sehen wir die Buchten ………………………….

Dort müssen wir hinunter um dann den kleinen Pfad nach Damnoni zu finden.

Wir verlassen den Weg und steigen über ein stoppeliges steiniges Feld steil hinunter.

Schließlich sind wir wieder auf der langen asphaltierten Straße, die zurück nach Lefkoja führt, gelandet.

An einem Wasserkanal, in dem viele Kaulquappen schwimmen, gehen wir lange entlang.

Ich dränge Ursel über Olivenhaine hinabzusteigen in Richtung der Straße im Tal.

Schließlich landen wir auf einer wilden Wiese am großen Fluss.

Der Fluss ist eingewachsen von einem dichten Bambusurwald.

Mit Mühe finde ich einen Einstieg hinunter.

Eine Durchquerung ist fast unmöglich und auf der anderen Seite wartet ein Zaun eines Privatgrundstückes und ein Hund auf uns.

Ursel sagt klipp und klar, dass sie zurückgehen wird.

Wir beginnen den Aufstieg.

Kurz vor der Asphaltstraße wundert sich Ursel, denn ein kleines Auto hält an.

Ich hatte meinen Daumen gehoben.

Wir zwängen uns neben der liebenswert freundlichen 19jährigen Tochter auf die Rückbank.

Die deutsche Familie strahlt eine große Freundlichkeit aus. Wir werden ihr noch zweimal in diesem Urlaub begegnen.

In wenigen Minuten sind wir zurück in Plakias und sind nach einem kleinen Einkauf – Joghurt und Obst – zum ersten Mal bei unserem guten Sifis, der uns schon aus seinem Sifis-Restaurant zuwinkt uns ich über seine neuen Gäste freut.

Wir essen leckere Seezunge und Hackfleischbällchen in Tomatensoße. Vorher gibt es getoastetes Brot mit Olivenpaste und zum Abschluss gibt es wieder einen Raki und Joghurt mit kandierten Früchten.

 

FOTO

 

 

Die Sternennacht leuchtet uns den Weg durch die Olivenhaine nach Hause.

 

 

Damnoni

Leonidas und Liljika

Souda Bay

Apo Rodakino

Mirthios

Fratti

Plakias

Berolino